Tashi Delek – Julley – Namaste – Kuzuzangpo

Willkommen im Himalya – dem Dach der Welt

Hier mochte ich dir einen kleinen Guide mit Tipps und Tricks geben, die deine Reise in den Himalaya einfach machen können. Denn ich fotografiere nicht nur gerne, sondern ich möchte immer auch mehr über das erfahren, was ich aufgenommen habe. Dies möchte ich dir hier sehr gerne weitergeben.
Egal ob in Indien mit Ladakh, Arunachal Pradesh, Sikkim, Spiti und Zanskar oder in Bhutan, Nepal, Tibet, Amdo und Kham – in all diesen Gebieten wird der tibetische Buddhismus praktiziert und gelebt. Er ist im Himalaya allgegenwärtig und bestimmt den Alltag der Menschen. Darum ist es mir wichtig, auch etwas darüber zu wissen, um die Kulturen und den Alltag der Menschen verstehen zu können. Sollte dich aber der tibetische Buddhismus nicht interessieren so gehe zum Schluss, denn dort findest du natürlich noch meine Reise- und Hoteltipps. Nachfolgend ein paar wichtige Wörter:

Hallo:

Tibet und Arunachal Pradesh: Tashi Delek
Ladakh und Zanskar: Julley
Bhutan: Kuzusangpo
Indien und Nepal: Namaste

Begrüssung:

«Tashi Delek» ist ein tibetischer Ausdruck, der wörtlich für «Glück und Wohlbefinden» steht und als Begrüssung, Glückwunsch oder Gratulation verwendet wird. Er kann im ganzen tibetischen Himalaya verwendet werden, oft zusammen mit dem Zusammenlegen der Hände als Ausdruck von Respekt.

Ortsbezeichungen:

… Chu = Fluss
… La = Pass

Wenn ein Name diese Endung hat, handelt es sich um einen Fluss oder Pass, wie den Sela Pass auf dem Weg nach Tawang.

Die Völker vom Himalaya

Der Himalaya ist Heute in die Länder Indien, Nepal, Bhutan, China und Pakistan unterteilt. Früher bestand das Gebiet aus zahlreichen Königreichen wie zum Beispiel Zanskar, Sikkim, Gurge etc. Tibet, zu dem früher auch die Gebiete Amdo und Kham gehörten, war ebenfalls in Fürstentümer unterteilt. Der Dalai Lama war ihr geistiges und politisches Oberhaupt und hat alle vereint. Die Kulturen im Himalaya sind stark vom tibetischem Buddhismus und in Nepal auch von hinduistischen Traditionen geprägt und weisen eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit an die rauen Höhenbedingungen des Gebirges auf. Die Völker des Himalaya setzen sich aus einer Vielzahl von ethnischer Gruppen zusammen. Hier möchte ich dir ein paar Völker vorstellen, die ich schon besucht habe:

Drukpa

So werden die Menschen aus Bhutan bezeichnet. «Druk» bedeutet in Bhutan «Donnerdrache» und ist das Nationalsymbol des Landes. Der Drache ist sogar auf der Nationalflagge. Schön ist, dass die Drukpa auch Heute noch ihre Nationaltracht im Alltag tragen.

Monpa:

Die Monpas sind ein Volksstamm der im indischen Bundesstaat Arunachal Pradesh ganz im Osten in der Gegend von Tawang lebt und den tibetischen Buddhismus praktiziert.

Ladakhi

Die Bevölkerung von Ladakh, die hauptsächlich Ladakhi spricht, ist eng mit dem benachbarten Tibet verbunden, was sich in ihren Bräuchen, Religion, Schrift und Architektur widerspiegelt.

Changtang Nomaden

Sie bewohnen das Changthang Hochland auf über 4000 Meter und sind Nomaden und wohnen in Zelten. Sie halten Ziegen und Yaks. Ich durfte schon in ihrem Lager übernachten und mit ihren Tieren losziehen. Was für ein Erlebnis!

Zanskari

Diese Menschen bewohnen das ehemalige Königreich von Zanskar, das heute zu Ladakh gehört. Ihre Kultur ist auch sehr ähnlich, sie tragen jedoch traditionell eine spezielle orange Kopfbedeckung.

Amdowa

Die Bewohner von Amdo, von Osttibet, werden als Amdowa bezeichnet und sind ethnisch Tibeter, die jedoch eine eigene kulturelle Identität haben und sich von den Tibetern in Kham und Ü-Tsang unterscheiden.

Tibeter

Die Tibeter sind eine Volksgruppe Asiens die eine eigene Kultur, Sprache und Religion (den tibetischen Buddhismus) haben. Sie sind eine der ältesten ethnischen Gruppen. Heute sind sie über viele Länder verstreut Zuhause.

Gurung

Das Volk der Gurung lebt in der zentral-westlichen Regionen Nepals, insbesondere um das Annapurna-Massiv. Auf dem Weg zum Annapurna Basecamp läuft man durch viele Gurung Dörfer.

Newari

Sind vor allem im Kathmandutal in Nepal angesiedelt. Ihre Kultur ist eine Mischung aus Hinduismus und Buddhismus. Sie sind für ihre Kunstfertigkeit, insbesondere in der Architektur, bekannt.

Momos, Thukpa, Tsampa & CO

Essen und Trinken im Himalaya

Reisen geht bekanntlich auch durch den Magen. Die himalayische Küche ist stark geprägt von Tibet, jede Region hat aber auch eigene Spezialitäten. Die Speisen sind eher einfach, sättigend und Energie spendend. Eintöpfe, Suppen, Teigwaren, alles eher erdig und bodenständig. Mit Ausnahme von Bhutan sind die Gerichte oft auch weniger scharf.

Die moderne Himalaya-Küche hat jedoch viele Speisen aus Indien übernommen – inzwischen stehen Dal, Reis und Currys fast täglich auf dem Speiseplan. Masalas (Gewürzmischungen) und exotische Gewürze wie Kardamom, Koriander und Chili verfeinern traditionelle Gerichte. Ebenfalls Einzug gehalten haben Chinesische Nudelgerichte wie Manchurian Noodles. Hier habe ich dir die typischsten Gerichte:

Momo

Momos sind gefüllte und Teigtaschen, die gedämpft werden. Es gibt sie gefüllt mit Gemüse oder Fleisch, je nach Region mit Huhn, Lamm oder Yak. Dazu gibt es eine scharfe Sauce zum dippen.

Koethe Momos

Koete Momos werden zuerst gedämpft und dann gebraten. Es gibt auch welche, die dann in heissem Fett knusprig ausgebacken werden, um eine besonders krosse Hülle zu erhalten.

Dal Bhat

Dal Bhat ist das nepalesische Nationalgericht und ein Grundnahrungsmittel auf dem gesamten indischen Subkontinent, das aus Linsen (Dal) und gekochtem Reis (Bhat) besteht, oft ergänzt durch Gemüse-Beilagen und manchmal Fleisch oder Fisch.

Mothuk

Suppe mit Momos. Sehr zu empfehlen bei kalten Temperaturen.

Thenthuk

Suppe mit flachen, breiten, handgezogenen Nudeln und Gemüse.

Thukpa

Nudelsuppe, oftmals mit dünneren, runden Nudeln und Gemüse.

Skyu

Ladhakisches Gericht, Nudeln (ähnlich wie Knöpflis) in einer Currysuppe.

Tingmo

Gedämpftes Brot, ist eher geschmackslos und fluffig ohne Kruste.

Fladenbrot

Dieses Brot wurde auf dem Trekking in Zanskar frisch gebacken. Es gibt in Indien verschiedene Arten von Fladenbroten.

Buttertee

Tee mit Yakbutter vermischt, wird nur im Himalaya getrunken. Salziger Geschmack.

Tsampa

Gerstenmehl, dass mit Buttertee und Zucker zu kleinen Klumpen vermengt wird.

Ema Datshi

Ema Dathi ist das bhutanesische Nationalgericht, dass aus Käse und Chilis besteht. Sehr scharf!

Tibetische Architektur

Der tibetische Buddhismus prägt auch die Architektur im Himalaya. Darum sind viele Bergriffe und Bezeichnungen im ganzen Himalaya gleich oder ähnlich – egal ob in Indien, Nepal oder Bhutan und dort im Alltag und in der Kultur verankert.

Gompa

Ein Gompa ist ein Kloster, das dem tibetischen Buddhismus folgt. Ganz besonders ist für mich das Taktsang Gompa (Tigernest) in Bhutan. Seine Lage am Fels ist einfach spektakulär. Noch etwas abgelegen und ursprünglicher ist das Phuktal Gompa, das unterhalb einer Höhle in Zanskar im Felsen klebt.

Ani Gompa

Ein Ani Gompa ist ein Nonnenkloster. Sie sind kleiner als die Klöster der Mönche, doch immer einen Besuch wert! Ich habe Nonnenklöster in Ladakh, Zanskar, Arunachal Pradesh und Bhutan besucht. Im Tara Homestay bei der Nyerma Nunnery in der Nähe vom Kloster Thikse in Ladakh habe ich sogar schon übernachtet.

Dzong

Ein Dzong ist eine Festung oder Burg und kann auch ein Kloster beinhalten. Mit dieser Bauweise haben sie sich früher verteidigt. Vor allem in Bhutan gibt es viele Dzongs. Besonders eindrücklich ist der Trongsa-, Phunaka- und das Paro Dzong.
Da Tawang im indischen Arunachal Pradesh in Nordostindien direkt an der Grenze zu Bhutan liegt, haben sich die Menschen hier ebenfalls mit Dzongs verteidigt. Das Tawang Kloster ist das grösste Kloster von Indien und auch als Festung gebaut.

Stupa und Chörten

Je nach Region werden die markanten, oftmals runden Bauwerke Stupa oder Chörten genannt. In Nepal ist vor allem das Wort Stupa verbreitet, in Indien eher Chörten. Sie stehen auf Pässen, markanten Wegstellen oder bei Klöster.
Sie dienen der Aufbewahrung von Reliquien oder spirituellen Texten, stellen eine Verbindung zu Buddha dar und sollen die Lehren Buddhas verkörpern. Ihre architektonische Form symbolisiert verschiedene Aspekte des Buddhismus. Chörten haben oft eine quadratische Basis, eine Reliquienkammer, eine Kuppel und eine Spitze. Die Basis steht für die Gemeinschaft der Buddhisten. Die Halbkugel repräsentiert die Lehre Buddhas. Die Spitze symbolisieren den Buddha und das Juwel oder die Krone steht für das Nirvana.
Der bekannteste Stupa von Nepal ist der Bodnath in Kathmandu.

Mani Mauer

Eine Mani-Mauer befindet sich oft am Eingang von einem Dorf. Darauf liegen Steinplatten in die das Mantra «Om Mani Padme Hum» und andere buddhistische Texte oder Gottheiten eingemeisselt sind. Diese Mauern dienen als spirituelle und religiöse Zeichen, die von Pilgern hinterlassen werden, um positive Energie zu erzeugen, Hindernisse zu überwinden, Karma zu reinigen und Glück, Frieden und Wohlstand für die Gemeinschaft zu bringen.

Gebetsmühlen

Tibetische Gebetsmühlen symbolisieren das Drehen des Dharma-Rades, der Lehre Buddhas. Im Innern befinden sich Mantras.
Das drehen der Mühle gibt die Kraft dieser Mantras frei, denn bei jeder Umdrehung gilt das Gebet als 1x gesprochen. Es gibt die Gebetsmühlen als kleine Handgebetsmühlen, die man im Gehen dreht, sowie grössere Mühlen, die sogar automatisch von Wasser oder Wind angetrieben werden können. Bei den Klöstern hat es ringsherum meistens 108 Gebetsmühlen, denn die Gläubigen laufen eine Kora, ein Rundgang ums Kloster und drehen dabei die Mühlen. Bei den mehr als 2 Meter grossen Gebetsmühlen hat es oben oftmals ein Glöckchen, das klingelt, wenn die Gebetsmühle einmal gedreht wurde. Sogar Gebetsmühlen aus Petflaschen habe ich schon gesehen.
Achtung: Gebetsmühlen immer im Uhrzeigersinn drehen.

Gebetsfahnen

Gebetsfahnen sind traditionelle Fähnchen, die mit Mantras oder Gebeten bedruckt sind. Durch den Wind werden die Wünsche und Lehren des Buddhismus in die Welt getragen. Die fünf Farben Blau, Weiss, Rot, Grün und Gelb stehen dabei symbolisch für die Elemente Himmel, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Ein häufiges Motiv auf Gebetsfahnen ist das Windpferd Lungta, das die Windenergie und die Lebenskraft symbolisiert. Auf seinem Rücken trägt es oft die drei Juwelen: den Buddha, seine Lehre und die Gemeinschaft der Praktizierenden. Durch das Flattern im Wind werden die auf den Fahnen abgebildeten Mantras, Symbole und Gebete symbolisch in alle Himmelsrichtungen getragen und überbringen so gute Wünsche und Segen an alle Lebewesen.

Bauweise der Klöster

Die Klöster sind meisten unten breiten als oben und aus Stein gebaut. So halten sie auch den Erdbeben stand, die oft im Himalaya auftreten können. Die Gebäude sind meistens weiss bemalt, denn das hält die Hitze fern. Nur der Tempelbereich ist rot bemalt, um Dämonen abzuhalten. Die Dächer sind meisten golden.

schwarze Fenster

Die schwarze Fensterumrandung hilft im Winter die Wärme zu speichern. Es hat aber auch einen religiösen Hintergrund, denn die schwarzen Fenster sollen die bösen Dämonen abhalten.

Schneelöwe

Er ist ein mythologisches Fabelwesen und das nationale Symbol Tibets, das Stärke, Mut und furchtloses Glück symbolisiert. Die Schneelöwen sind oft beim Klostereingang zu finden, denn sie beschützen die Lehre Buddhas.

Garuda

Im tibetischen Buddhismus ist Garuda eine Schutzgottheit und das Symbol für den Sieg über Hindernisse und die Erlangung der Erleuchtung. Er ist an den Dächern und auch auf den Gebetsfahnen zu finden.

Zwei Rehe

Die zwei Hirsche sind das Symbol für die erste Predigt Buddhas, die er im Hirschpark gehalten hat. In der Mitte ist das Dharma Rad. Dieses ist ein uraltes indisches Symbol für die Sonne am Himmel und alles Gute.

Ein tibetisches Kloster von Innen

Die Versammlungshalle

Für mich ist das beteten eines Klosters fast wie das betreten einer eigenen Welt. Wenn aussen die Landschaft doch meistens sehr karg und lebensfeindlich ist, so ist das innere eines Klosters genau das Gegenteil. Die Versammlungshalle ist das Herzstück jedes Klosters, denn hier treffen sich die Mönche mehrmals am Tag zum Gebet. Zentrum der Halle ist meistens die Statue von Buddha oder Padmasambava. Daneben steht der Trohn vom Dalai Lama, auf dem immer eine Fotografie von ihm platziert ist. Davon befinden sich die Sitzgelegenheiten, weiche Teppiche, der Mönche. Sehr speziell finde ich auch die Bibliotheken mit den buddhistischen Büchern. Weiter unten habe ich dir einige Tipps für den Klosterbesuch.

Bei einigen Klöster können noch weitere Räumlichkeiten besichtigt werden. Manchmal darf sogar in das Zimmer vom Abt ein Blick geworfen werden. Auch immer interessant finde ich die Bibliotheken mit den Büchern. Die Einzelseiten sind in Stoff eingeschlagen und zwischen zwei Holzplatten verstaut. Nicht überall ist aber das Fotografieren erlaubt. In Ladakh im Hemis Gompa und in Arunachal Pradesh im Tawang Gompa gibt es auch ein kleines Museum.

Tipps Klosterbesuch:

Die Schuhe werden unterhalb oder bei Regenwetter spätestens oben an der Treppe zur Versammlungshalle ausgezogen.
Da es im Winter kalt ist, unbedingt warme und dicke Socken tragen oder mitnehmen. Manchmal liegen auch Stoffblätze am Boden, darauf darf man stehen und diese als Kälteschutz verwenden.
Auf die Teppiche und Matten darf jedoch nicht drauf gestanden werden, denn die sind zum Sitzen da.
Die langen «Bänke» neben den Teppichen sind auch keine Stühle, sondern Tische. Nicht drauf setzen! An den Pujas durfte ich mich auf die Teppiche am Rand setzen. Ein Mönch hat mir hier den Platz zugewiesen.
Füsse sollten nie zu einer Person oder zum Buddha zeigen, am besten sich im Schneidersitz hin setzen.
Über Mittag sind die Klöster oftmals geschlossen. Auch kleinere Klöster können geschlossen sein, wenn kein Mönch da ist. Dann kann das Kloster nur von aussen besichtigt werden.
Vorne oder beim Eingang hat es eine Donation-, eine Spendenbox. Kleinere Beträge können auch gut zu den Gaben bei den Statuen gelegt werden. Wer einen grösseren Betrag geben möchte, kann diesen auch einem Mönch geben, dann gibt es manchmal auch eine offizielle Spendenquittung.
Buddhistische Pilger gehen im Uhrzeigersinn im und um das Kloster. Auch Touristen sollten dies so praktizieren.
Die Gebetsmühlen werden auch im Uhrzeigersinn gedreht.
In manchen Klöstern ist fotografieren verboten. Darum immer einen Mönch fragen, falls es nicht angeschrieben ist.
Bei manchen Klöstern hat es ausserhalb eine einfache öffentliche Toilette.

Gemäldekunstwerke

Richtige Kunstwerke befinden sich oft an den Wänden der Versammlungshalle und im Eingangsbereich. Die Gemälde erzählen Geschichten aus den Lehren Buddhas. Dort sind zum Beispiel oft zu finden:

Mandalas:

Im tibetischen Buddhismus ist ein Mandala ein symbolisches, spirituelles Kreisdiagramm, das das Universum oder die Residenz einer Gottheit darstellt. Es dient als Meditationswerkzeug und hilft den Geist zu transformieren und Erleuchtung zu erlangen. Mandalas können auf Schriftrollen oder Wände gemalt oder sogar in Ritualen mit farbigem Sand erstellt werden. Mandalas an den Decken von Eingangsportalen segnen die darunter hindurchgehenden Pilger.

Das Rad des Lebens:

Das Rad des Lebens ist eine Darstellung des ewigen Kreislaufs von Geburt, Tod und Wiedergeburt, der von Leid und Gier geprägt ist. Es zeigt die sechs Daseinsbereiche (Götter, Halbgötter, Menschen, Tiere, hungrige Geister, Höllenwesen), die drei Wurzelgifte (Gier, Hass, Verblendung) im Zentrum. Das Ziel ist es, durch positive Taten (Karma) und Erleuchtung diesen leidvollen Kreislauf zu durchbrechen und das Nirwana zu erreichen.

Die Acht glücksverheissenden Symbole Ashtamangala:

Im Buddhismus repräsentieren die 8 Glückssymbole die Gaben, welche die Götter Buddha Shakyamuni nach seiner Erleuchtung darbrachten. Die Acht Glückssymbole sind der Lotus (Reinheit), der endlose Knoten (Verbundenheit), die Schatzvase (Überfluss), das Siegesbanner (Sieg der Lehre), das Rad der Lehre (Achtfacher Pfad), das Muschelhorn (Ruhm der Lehre), das Fischpaar (Freiheit) und der Ehrenschirm (Schutz vor Leid).

Die vier Wächter der Himmelsrichtungen:

Die vier Wächter befinden sich immer links und rechts der grossen Eingangstüre. Sie sind die schützende Gottheiten der vier Himmelsrichtungen, die die Lehre Buddhas und die buddhistische Tempel vor bösen Mächten und Dämonen bewahren. Jeder Wächter schützt eine spezifische Richtung und ist typischerweise mit einer bestimmten Waffe und einem Symbol ausgestattet.

Hüter des Westens:

Er ist bekannt für seine Fähigkeit alles zu sehen. Er hält oft eine Schlange und eine Stupa. 

 Hüter des Südens:

Beschützer des Wachstums. Er ist üblicherweise mit einem Schwert abgebildet. 

Hüter des Ostens:

Er hält das Reich aufrecht. Er hat oft die Laute in der Hand.

Hüter des Nordens:

Der mächtigste der vier, der Gott des Krieges und des Reichtums. Er trägt ein Friedensbanner.

Thangkas:

Ein Thangka ist ein Rollbild mit buddhistischem Inhalt, das als religiöses Hilfsmittel für Meditation, Rituale und zur Belehrung dient und Geschichten über Buddha, Lamas und Gottheiten erzählt. Das Wort «Thangka» bedeutet «etwas, das zu rollen ist» und verweist auf die Form als Stoffbild, das leicht transportiert werden kann. Einige Klöster haben meterlange Rollbilder, die zu besonderen Festen ausgerollt werden. Dies konnte ich schon in Amdo, in Osttibet, beobachten und fotografieren.

Tibetischer Buddhismus

Die verschiedenen Schulen im tibetischen Buddhismus

Wie es im Christentum die Reformierten und Katholiken gibt, bestehen im tibetischen Buddhismus verschiedene Schulen, deren Lehren, Rituale, Gebote etc. sich leicht voneinander unterscheiden. Am einfachsten ist die Einordnung in die Rot- und Gelbmützen. Zu den „Rotmützen“ gehören die Praktizierenden der älteren Schulen wie Nyingma, Sakya und Kagyü, die sich durch die rote Kopfbedeckung ihrer Mönche auszeichnen. Sie bilden einen Kontrast zu den „Gelbmützen“, welche die reformierte Geluk-Schule des Dalai Lamas repräsentiert. Sie wurde im 14. Jahrhundert von Tsongkhapa, einem tibetischen buddhistischen Mönch und Philosophen, gegründet. Die Nyingma-Schule, auch als die Alten bekannt, ist die älteste der vier Schulen und wurde im 8. Jahrhundert vom tibetischen Heiligen Padmasambhava gegründet.
Einer der Hauptunterschiede zwischen der Geluk- und der Nyingma-Sekte liegt in ihrer Herangehensweise an das Studium und die Praxis des tibetischen Buddhismus. Die Geluk-Sekte legt Wert auf einen systematischen und logischen Studienansatz mit starkem Schwerpunkt auf Mönchtum und dem Studium philosophischer Texte. Die Nyingma-Sekte hingegen legt Wert auf einen intuitiven und erfahrungsorientierten Praxisansatz mit starkem Schwerpunkt auf Meditation und dem Einsatz tantrischer Techniken.

Bön ist eine tibetische Religion mit schamanistischen Eigenschaften und Ahnenkult die älter ist als der Buddhismus ist. Der Dalai Lama hat Bön als fünften Zweig des tibetischen Buddhismus akzeptiert. Das Ziel des Bön ist es, Mikrokosmos und Makrokosmos in Einklang zu bringen und den natürlichen Zustand des Geistes zu erlangen. Gläubige der Bön-Lehre laufen im Gegenuhrzeigersinn um ein Kloster.

Für einen Klosterbesuch finde ich es noch wichtig, einige wenige Begriffe und Namen zu kennen. Hier habe ich dir die wichtigsten notiert:

Wichtige Namen:

Buddha Maitreya

Maitreya ist der zukünftige Buddha. Sein Name bedeutet „Liebe“ oder „Freundlichkeit“, was seine mitfühlende Natur widerspiegelt. Maitreya ist die Hoffnung, dass der Dharma, die Lehre Buddhas, niemals verloren geht und dass jede Generation die Chance hat, die Lehren des Mitgefühls neu zu entdecken und zu leben. Maitreya wird oft in königlicher Kleidung, mit Krone und mit viel Schmuck dargestellt.

Buddha Shakyamuni

Buddha Shakyamuni bedeutet „der Weise der Shakyas“ und bezieht sich auf den historischen Buddha Siddhartha Gautama, den Begründer des Buddhismus. Shakyamuni ist eine ehrenvolle Bezeichnung, die seine Herkunft aus dem Shakya-Clan ehrt. Er gilt als der erste Buddha, der nach langen Jahren der Askese und Meditation die vollständige Erleuchtung erlangte und fortan seine Lehren weitergab. 

Dalai Lama

Im tibetischen Buddhismus bedeutet Lama so viel wie «Lehrer» oder «Guru» und bezeichnet einen angesehenen spirituellen Führer, der die buddhistischen Lehren vermittelt und die Schüler auf ihrem Weg führt. Der Dalai Lama ist das Oberhaupt der Gelukpa-Schule, dessen Titel sich als «Ozean der Weisheit» übersetzt. Ich durfte den 14. Dalai Lama schon in Ladakh fotografieren.

Rinpoche

Rinpoche ist ein tibetischer Ehrentitel, der wörtlich «kostbarer» oder «wertvoller» bedeutet. Der Titel wird für Lamas, Würdenträger und wiedergeborene Meister verwendet, die eine besondere Weisheit und spirituelle Verwirklichung erlangt haben.

Padmasambhava

Padmasambhava, auch bekannt als Guru Rinpoche (Kostbarer Meister), war ein indischer buddhistischer Meister des 8. Jahrhunderts, der den tantrischen Buddhismus nach Tibet brachte und dort dessen Gründung massgeblich vorantrieb. Er wird als Begründer der Nyingma-Schule verehrt, die seine Lehren weiterführt. Die Statue von Padmasambhava ist gut an seinem geschwungenen Schnauz und seiner Kopfbedeckung zu erkennen.

Tsongkhapa

Tsongkhapa war ein einflussreicher tibetischer Mönch, Philosoph und tantrischer Yogi, dessen Aktivitäten zur Gründung der Geluk- Schule des tibetischen Buddhismus führten.
Die Geste seiner rechten Hand, die zur Erde zeigt, ruft die Erdgöttin als Zeugin für die Wahrheit seiner Worte an, ein Symbol der Erdung und Wahrheit. Seine Statue ist vor allem am spitzen gelben Hut zu erkennen, dem Erkennungszeichen der Gelukpa Schule.

Avalokiteshvara

Avalokiteshvara ist der Bodhisattva des Mitgefühls, der in vielen verschiedenen Formen und Namen bekannt ist. Er gilt als Schutzpatron Tibets und wacht über die Welt in der Zeit zwischen dem historischen und dem zukünftigen Buddha. Besonders bekannt ist seine Darstellung mit tausend Armen und Köfpen, die sein grenzenloses Mitgefühl und seine Fähigkeit symbolisiert, unzählige Wesen gleichzeitig zu helfen.

Tara

Tara ist eine weibliche Gottheit und entstand aus einer Träne des Bodhisattva Avalokiteshvara und ist daher die Essenz des Mitgefühls. Tara-Figuren werden oft als Glückssymbole und Zeichen des Schutzes und Heilung verehrt. Sie kann in verschiedenen Formen und Farben erscheinen, wobei die Grüne und die Weisse Tara am bekanntesten sind.

Mahakala

Mahakala ist ein Schutzgott, der in seiner dämonischen Gestalt dargestellt wird. Er wird als zornvolle Manifestation des Bodhisattvas Avalokiteshvara gesehen. Er wird oft dunkelblau oder schwarz dargestellt, mit einem dritten Auge auf der Stirn. Er trägt eine Totenkopfkrone oder eine Kette aus Schädelschalen. Als Dharmapala hat er die Aufgabe, die Lehre zu beschützen.

Reinkarnation

Im tibetischen Buddhismus bedeutet Reinkarnation, dass der Geist eines erleuchteten Wesens, wie des Dalai Lama, nach dem Tod bewusst in einem neuen Körper wiedergeboren wird, um den Lebewesen zu helfen, die Erleuchtung zu erreichen. Die Suche nach der Reinkarnation ist ein komplexes, spirituelles Verfahren, das die Interpretation von Orakeln und Prophezeiungen beinhaltet, gefolgt von der Identifizierung und Anerkennung des Nachfolgers durch eine Kommission.

Kora

Im tibetischen Buddhismus bedeutet eine Kora die Umrundung oder Umkreisung eines heiligen Ortes, Objekts oder auch die gesamte Pilgerreise selbst. Dies bringt Segen, spirituelle Verdienste und Schutz vor Unglück. Ein Kloster wird zum Beispiel oft 3x und immer im Uhrzeigersinn umrundet. Nur Anhänger der Bon-Religion und oftmals Touristen laufen anders herum. Eine sehr beeindruckende Kora habe ich in Dharmsala um den Wohnsitz vom Dalai Lama laufen können.

Mantra

Ein Mantra ist eine heilige Silbe, ein Wort oder ein Satz aus dem Sanskrit, der im Hinduismus und Buddhismus verwendet wird, um den Geist zu fokussieren, den Körper und Geist in Einklang zu bringen und spirituelle Kraft zu erwecken. «Om Mani Padme Hum» ist das bekannteste und bedeutendste Mantra.

Wichtige Gegenstände:

Mala

Eine Mala ist eine im Hinduismus und Buddhismus gebräuchliche Gebetskette. Sie kann unterschiedliche Grössen und Längen haben, besteht in der Regel aber aus 108 einzelnen Perlen. Im Buddhismus verkörpern die 108 Perlen die 108 Bände der gesammelten Lehren Buddhas.

Khata

Die Khata ist ein traditioneller, meist weisser Seidenschal der bei zeremoniellen Anlässen als Begrüssung, zum Willkommen heissen von Gästen oder als Opfergabe an Gottheiten und Klöster verwendet wird. Ich habe auf meinen Reisen im Himalaya schon viele als Willkommensgeschenk bekommen.

Butterfiguren

Zu besonderen Festen werden Figuren aus Butter aufgestellt. Dieses sind nicht nur dekorativ, sondern auch dazu gedacht, den Betrachter zu belehren und zu inspirieren. Nach den Zeremonien werden die Figuren den Tieren zum fressen gegeben und so zerstört, sie symbolisieren den Kreislauf des Lebens.

Tormas

Tormas sind kleine Skulpturen aus Mehl und Butter, die im tibetischen Buddhismus und in der Bön-Religion als Opfergaben dienen. Sie werden geopfert, um negative Einflüsse abzulenken, Schützer der Lehre zu stärken und positive Kräfte zu unterstützen.

Musikinstrumente

Die Gebete werden bei religiösen Zeremonien mit Instrumenten begleitet. Die langen Trompeten Dungchen und Gyaling, die Knochentrompeten Rkang dung sowie Becken und Handtrommeln kommen dabei zum Einsatz.

Muschelhorn

Das Muschelhorn wird bei religiösen Zeremonien geblasen, um böse Geister zu vertreiben, Glück zu bringen und Körper und Geist zu stärken. Der Klang klingt wie die heilige Silbe «Om». Das Muschelhorn ist auch eines der acht glücksverheissenden Symbole.

Donnerkeil Vajra

Im Buddhismus steht der Vajra für die unzerstörbare Reinheit des Geistes, die kraftvolle Zerstörung von Unwissenheit und die Vereinigung von Methode und Weisheit. Er ist ein Ritualobjekt, das zusammen mit einer Glocke verwendet wird, um Gegensätze zu symbolisieren.

Feste & Feiern

Klosterfeste, Maskentänze, Zeremonien, Kerzenschein & mehr…

Im Himalaya wird viel und gerne gefeiert. Es gibt über das ganze Jahr verstreut Klosterfeste mit Maskentänzen, Bogenschiesswettbewerbe (Tawang, Bhutan), Pferderennen (Amdo) und mehr statt. Ich liebe es dort dabei sein zu können und die Emotionen und Freude mit meiner Kamera einzufangen.

Im Herbst, zum tibetischen Neujahr und im Frühling gibt es drei grosse hinduistische und Buddhistische Feiern, die im ganzen Himalaya, Nepal und Indien gefeiert werden. Alle drei Feste durfte ich schon miterleben. Ihre Daten orientieren sich am Mondkalender:

Diwali & Tihar

Diwali ist das hinduistische Lichterfest, bei dem der Sieg des Lichts über die Dunkelheit gefeiert wird. Es findet im Oktober/November statt. Überall werden die Häuser dekoriert und Lichter entzündet. In Nepal wird das Lichterfest Tihar genannt und ist es ein sehr friedliches und schönes Fest. In Indien zwar auch, jedoch übertreiben sie es mit Feuerwerk, dort knallt es die ganze Nacht und nachher ertrinkt Delhi im Smog.

Losar

Losar ist das tibetische Neujahrsfest das im Januar/Februar stattfindet. In Amdo finden dann sehr viele Klosterfeste statt. In anderen Gebieten wird mehr Zuhause gefeiert und die Mönche treffen sich zu langen Gebeten. Zu Losar werden neue Gebetsfahnen aufgehängt.

Holi

Holi ist das hinduistische Frühlingsfest und findet meistens im März statt. Holi wird auch das Fest der Farben und Liebe genannt, denn mit Holi wird die ewige und göttliche Liebe der Gottheiten Radha und Krishna gefeiert. In Nordindien wird es sehr ausgelassen mit viel Farbpulver gefeiert, im Himalaya geht es aber ruhiger zu und her.

Tipps für eine Reise in den Himalaya

Packliste Himalaya:

Warme Kleidung im Zwiebelprinzip, denn wenn die Sonne scheint ist es richtig warm.
Leichtere Jacke für drinnen, denn oftmals sind Restaurants nicht beheizt.
Handschuhe, Mütze
Schuhe mit gutem Profil, ich habe hier die Wanderschuhe getragen
warme Finken (Hausschuhe)
warme Socken für die Klosterbesuche
Regen- und Sonnenschutz
Plastikbeutel, der auch als Wärmflasche verwendet werden kann
gefütterter Stoffsack für die Akkus, damit sie nicht auskühlen
Toilettenpapier

Heizungen

Höhenkrankheit

Kältetipps für eine Himalaya-Reise

Meine Kältetipps für eine Reise in den Himalaya im Winter findest du in meinem Beitrag meiner Reise nach Tawang in Arunachal Pradesh:

Hoteltipps:

Ich durfte schon in so vielen schönen Unterkünften übernachten – vom einfachen Homestay bis hin zum Heritagehotel oder Palast. Normalerweise reise ich eher einfach und mit kleinem Budget, doch manchmal darf das Hotel auch etwas besonders sein, sei es Aufgrund seiner Lage, seiner Geschichte oder Ausstattung. Hier möchte ich dir einige besondere Hotels und Unterkünfte im Himalaya vorstellen:

Ladakh, Tingmosgang:

Namra Hotel: wunderschönes Hotel im ladakhischen Styl mit schönem Garten. Sehr feines Essen.

Ladakh, Thiksey:

Tara Guesthouse: es ist das Gästehaus vom Namery Nonnenkloster. Einfache aber zweckmässige Zimmer mit ganz toller Gastfreundschaft.

Ladakh, Yokmal:

Gästezimmer vom Sangsnang Choling Gompa: hier kann im Kloster übernachtet werden. Sehr einfache Zimmer mit traditionellem «Teppichbett».

Indien, Tawang:

Timilo Boutique Hotel: wunderschönes und beheiztes Hotel mit toller Einrichtung und grossem Garten mit Blick auf Tawang.

Sikkim, Peling:

Elgin Mount Pandim: das sehr schöne Heritage-Hotel hat einen gigantischen Ausblick auf den Kanchenjunga. Auf dem Foto ist vorne ist der Hotelgarten.

Indien, Mussoorie:

The Claridges Nabha Residence: dieses Hotel war früher die Sommerresidenz von einem Maharaja. Liegt mitten im Grünen unterhalb der Stadt.

Indien, Dharamsala:

Chonor House: im tibetischen Stil sehr schön eingerichtet. Es liegt ganz in der Nähe von der Residenz vom Dalai Lama und der Marktstrasse in Mcleod Ganj.

Indien, Darjeeling:

The Elgin Darjeeling: ein über 125 Jahre altes Heritage-Hotel, das früher einmal die Residenz eines Maharaja war. Liegt mitten im Zentrum von Darjeeling.

Nepal, Bandipur:

Old-Inn: mitten im autofreien Bandipur gelegenenes Newari Haus mit verwinkelten Zimmer und schönen Ausblicken.

Nepal, Nagarkot:

The Fort Resort: toller Ausblick von der Dachterrasse auf den Himalaya mit Everest. Von hier aus sind verschiedene Wanderungen möglich.

Nepal, Ghandruk:

K&D Himalaya Lodge: toller Ausblick auf den Machapucharé. In kleinen Steinhäuser befinden sich die recht luxuriösen Zimmer.

Bhutan, Bumthang:

Yu-Garling Resort&Spa: schöne Einrichtung im bhutanesischen Stil. Schöne Lage mitten im Grünen.

und zuletzt noch ein paar Fragen und Antworten zum Himalaya

Du hast eine andere Frage? Gerne darfst du mir schreiben…

© Alle hier gezeigten Fotos unterstehen dem Urheberrecht von Jasmin Ilg, fotodesign-ilg. Die Fotos dürfen ohne ihr Einverständnis weder kopiert noch abgespeichert werden. Die Bilder und Bildrechte können aber käuflich ohne Wasserzeichen und in grosser Auflösung zu einem fairen Preis erworben werden. Vielen herzlichen Dank für deinen kleinen Unterstützungsbeitrag an meine Reisen. Jasmin Ilg hat noch viele viele weiteren Fotos, auch zu anderen Themen und Ländern und freut sich sehr über Ihre Anfrage. Die Informationen der Texte wurden von Jasmin Ilg recherchiert oder hat sie auf ihren Reisen gehört oder erlebt. Die Hotel-, Restaurant-, Ausflugs- und Reisebürotipps sind keine Werbung, da alles selbst bezahlt.

Nach oben scrollen